Blogbeitrag 5: Unsere Kameratechnik, Mai 2016

 

Hallo liebe Leser,

im heutigen Beitrag möchte ich Ihnen erklären, mit welchen Kameraherstellern und Kameratypen wir arbeiten, um für unsere Kunden die besten Ergebnisse zu erzielen.

Die perfekte Kamera gibt es leider (noch) nicht. Im Einsatz sind bei uns deswegen mehrere Kameras, da jeder Auftrag eigene Anforderungen mit sich bringt. Fotos der verschiedenen Kameratypen sind am Ende des Beitrages zu finden.

Erstens: Die Digitale Spiegelreflexkamera

In unserem Fall eine Canon EOS 5D Mark III. Die Stärken dieser Kamera sind ihre Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen, die Bildqualität, die hohen ISO Werte, die Zuverlässigkeit, die Flexibilität und das einigermaßen überschaubare Gewicht und Packmaß. Die perfekte Kamera für Sport, Dokumentation und alles was draußen fotografiert werden muss. Mit einer Auflösung von 24 Mio. Pixeln ist sie natürlich nicht das Maß aller Dinge, jedoch mehr als ausreichend für die meisten Jobs. In Verbindung mit den original Canon Objektiven ein absolut perfektes Arbeitstier, das mich noch nie im Stich gelassen hat.

Zweitens: Die Mittelformatkamera mit digitalem Rückteil

Hier verwenden wir ein Gehäuse von Mamiya, ein Rückteil von Leaf und Objektive von Schneider-Kreuznach. Diese Kameratechnik ist zwar deutlich größer und schwerer als eine Spiegelreflexkamera, dafür ist sie modular aufgebaut und erzielt eine unerreichte Bildqualität. Das abnehmbare Rückteil dieser Kamera, in welchem sich der Bildsensor befindet, kann auch an große Fachkameras verwendet werden. Mehr dazu im dritten Abschnitt. Wir haben drei verschiedene Rückteile im Studio, eines mit 40 Mio. Pixel, eines mit 50. Mio. und eines mit 80 Mio. Pixeln. Die Auflösung, der Blendenumfang (Abstufung zwischen hell und dunkel), die Detailwiedergabe und die Bildwirkung einer Mittelformatkamera sind die Gründe gewesen, in diese doch sehr teure Kameratechnik zu investieren. Wenn es um Perfektion und eine hohe Auflösung geht, führt nichts an dieser Kameratechnik vorbei. Im Einsatz ist sie bei uns hauptsächlich für Portrait-, Sport-, Landschafts- und Produktfotografie.

Drittens: Die Fachkamera

Vielen sicher noch von früher bekannt. Die Kamera, die aussieht wie eine Ziehharmonika. Heutzutage allerdings mit dem Vorteil, nicht mehr mit einem schwarzen Tuch über dem Kopf hinter der Kamera stehen zu müssen. Hinsichtlich der Bauart und Größe hat sich nicht viel verändert. In unserem Fall setzen wir hier auf Technik von Sinar und die oben erwähnten Rückteile von Leaf. Der Einsatzzweck dieser Kameras ist meistens Architektur- und Produktfotografie. Durch die vielen Verstellmöglichkeiten können stürzende Linien in der Architekturfotografie schon bei der Aufnahme korrigiert oder ein anders gelegter Schärfeverlauf bei Produktaufnahmen realisiert werden. Diese Kamera ist sicher am unhandlichsten und auch nicht so oft im Einsatz wie die anderen beiden Techniken, allerdings für professionelle Architektur- und Produktaufnahmen im Studio ein Muss.

Wie Sie sehen, haben wir tatsächlich für alle Projekte die richtige Lösung und können so individuell und für jede Anfrage das richtige Equipment zusammenstellen.

Ich freue mich auf Ihre Anfrage und wünsche eine gute Woche!

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin Hahn